Unser Körpersprecher ..

.. versucht uns ständig zu erreichen. Kommuniziert mit uns.
Werden wir still und fühlen wir uns selbst, öffnet uns das Tore in die Unendlichkeit, denn unsere Seele sucht Heilung, um sich wieder ausweiten zu können.

Körpersprecher .. diesen Namen habe ich von www.margitkaufmann.com .. Auch sie ist eine meine Weisheitslehrerin,  um meinen Körper besser verstehen zu lernen. Der Stimme in mir zu folgen. Eine der vielen Stimmen, die tagtäglich mit mir kommunizieren möchten, um mich durchs Leben zu führen. Auf meinem SeelenWeg.

Die vergangenen Jahre lernte ich immer mehr Bewusstsein dahingehend. Also was mir mein Körper sagen möchte. Er ist sowas von deutlich .. und wir Menschen hören einfach nicht hin. Lenken uns lieber ab. Mit Mainstream und Nachrichten im TV, mit Drogen, dem Internet. Wir shoppen lieber, als in der Natur spazieren zu gehen. Glotzen lieber in die Röhre oder datteln am Handy rum, als kreativ zu sein .. z.B. zu malen, mit den Kindern Lego-Türme zu bauen, sich für den Hund Spielchen auszudenken, ein Buch zu schreiben oder Gedichte. Es gibt unzählige Möglichkeiten. Aber nein, wir lenken uns lieber ab. Es geht irgendwann sogar soweit, dass wir Alkohol trinken oder andere Drogen zu uns nehmen. Unterdrücken unseren Schmerz mit irgendwelchen Mitteln.
Ein Schmerz, der immer lauter wird. Wir lassen uns den Schlaf rauben, stopfen ungesunde Sachen in uns rein.

Aber: wir wissen es natürlich für andere immer besser. Warum nicht mal bei sich selbst anfangen, bevor man andere be- oder verurteilt!?
Das wäre doch mal was, nicht wahr!?

Und da wäre der Anfang, sich über seine Essgewohnheiten Gedanken zu machen. Was tut mir gut? Was vertrage ich nicht. Wenn ich diese Antwort habe, kann ich mir die Frage stellen „Warum vertrage ich das nicht?“. Wir erhalten Nachrichten. Klar ist es sowieso überaus wichtig, sich ausgewogen zu ernähren.

Ich kenne Nahrungsmittelunverträglichkeiten zur Genüge und habe Antworten gefunden, was mir mein Körper damit sagen möchte ..

z.B. Fruktoseintoleranz. Warum vertrage ich die Süße nicht? Lasse ich die Süße des Lebens nicht zu? Wo liegt der Ursprung?

Glutensensitivität. Das Klebereiweiß. An wem oder was klebe ich fest? Wahre ich meine eigenen Grenzen? Wo heißt es etwas loszulassen? Der Darm hat die Aufgabe zu entscheiden, was ausgeschieden oder angenommen werden muss. Bin ich im Gleichgewicht zwischen Annehmen und Abgeben? Das kann alles so aus der Balance geraten, dass sogar die Darmwände durch Entzündungsprozesse löchrig werden und bestimmte Stoffe in den Körperkreislauf geraten und verschiedenste Krankheiten auslösen können. Entzündungen sprechen immer für Wutanteile in uns.

Sodbrennen bis hin zum Reflux. Auch aufgrund von bestimmten Nahrungsmitteln. Da können wir uns fragen, was oder wer uns so sauer aufstößt und wir das in unsere Leben nicht reguliert bekommen? Was überfordert uns ständig und immerzu? „Was schlucken und schlucken und schlucken wir?“ könnte ein weiteres Thema sein.

Laktoseintoleranz: Milch hat die Verbindung zu unserer Mutter. Das sitzt auch sehr tief, weil es aus der Zeit als Baby kommt. Wie ist unsere Beziehung zu ihr gestört? Haben wir etwas vermisst, nach was wir heute noch immer suchen? Sind wir auf der Suche nach einem Mutterersatz? Was empfinden wir, wenn wir an die Kühe denken, die eingesperrt oder angekettet leiden müssen? Nur, dass wir unsere Milchprodukte serviert bekommen?

Bläht sich der Bauch nach dem Essen auf? Welches Thema bläht sich immer und immer wieder auf? Welches Geschichte, welche Angst möchte in uns gesehen und gehört werden? Was verdrängen wir?

Das und noch mehr kenne ich zur Genüge und habe mich allem Schritt für Schritt zugewandt. Es lohnt sich auf diese Reise zu machen.

Super spannend meine jahrelange ausgeprägte Obstipation. Irgendwann war es dann soweit, dass ich mind. 2 Wochen am Stück nicht zur Toilette konnte. Kein Abführmittel geholfen hat. Ich regelmäßig zur Colon-Hydro-Therapie musste, um den Darm irgendwie zu entleeren.
Tja, die Schulmedizin war natürlich überfordert. An meine Psyche habe ich nicht gedacht. War ja vermeintlich alles ok bei mir. Man wollte mir einen Teil meines Enddarms entnehmen. Habe mich dann doch erst für Darmschrittmacher entschieden die mich eine Weile etwas unterstützen konnten. Gottseidank!

Dann kam das Re-Trauma. Der Klinikaufenthalt. Mein Körper fing an los zu lassen, was er jahrelang, mein Leben lang fest gehalten hat. Der Darm entspannte sich nach und nach. Heut gehe ich ganz normal und regelmäßig zur Toilette. Manchmal macht er mich aber aufmerksam, wenn es mal nicht so geht „Ah ok .. danke .. was lasse ich gerade nicht los?“

Meine Blase, die schon vor einigen Jahren nicht mehr halten konnte. Egal wo ich war, stand oder gelaufen bin .. sie machte einfach auf. Nicht kontrollierbar. Meine Harnröhre wurde geschlitzt. Medikamente habe ich genommen. Auch das hat sich mit meinem Prozess gelöst. Meine Blase hat gezeigt, dass mein Körper die Kontrolle nicht mehr halten konnte.

So habe ich einige körperliche Geschichten, die ich lösen konnte. Weil ich irgendwann sehr deutlich dahin gedrängt wurde, ihm zuzuhören .. meinem Körpersprecher.

Von Bandscheibenvorfällen und Rückenschmerzen, Tinnitus, Migräne, Herzrhythmusstörungen, Augentränen, ständige Halsentzündungen, Unterleibsschmerzen mit ausgeprägten Regelblutungen, Schwindelanfälle, Schulterprobleme, Knieschmerzen, Fersensporn, Schlafstörungen, Asthma, .. etc

Heute lebe ich weitgehendst ohne all diese „Erkrankungen“. War schon ewig nicht mehr erkältet. Nur wenn mir mein Körpersprecher etwas mitteilen möchte, was ich überhöre. Warum knicke ich um, stürze ich auf den Boden, wird mir schwindlig, habe ich Ohrensausen oder Kopfschmerzen? Auch: warum schneide mich z.B. in den rechten Daumen, warum knabber ich an einem meiner Finger? .. und und und ..

Super spannend! Unser Körper drückt unseren Seelenschmerz aus und unser Körpersprecher möchte uns darauf hinweisen. Verbunden mit unserem Geist.

Mit Rüdiger Dahlke habe ich so Vieles erkennen und lernen können www.dahlke.at Wer ihn noch nicht kennt, es lohnt sich, von ihm inspirieren zu lassen.

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