Mami, bitte glaube mir!

In der Badewanne .. so wohlig im warmen Wasser. Irgendwas „arbeitet“ in mir. Eine Traurigkeit, die sich mir zeigt.

Ich hab bei der geistigen Welt um Unterstützung gebeten. „Bitte helft mir.“ 

Ich habe das Weinen angefangen. Ich möchte wieder fröhlich und unbeschwert sein. 

Habe allgemein gesagt: bitte bitte glaubt mir. Es ist wahr. Mein Vater, mein Großvater. Es war wirklich so. Und auch all die anderen Männer. Bitte bitte glaubt mir. Mami..bitte glaube mir. Es ist wahr. Er tut mir weh. Ich will nicht mehr im dunklen Zimmer im Bett sitzen und Angst haben. So viel Angst. Bitte glaube mir. Mami, bitte nehme mich in den Arm. Halte mich. Liebe mich. Ich brauche dich. Ich brauche dich so sehr! Bitte halt mich fest bei dir. Ich habe Angst. Bitte leg mich nicht in das Bettchen. Bitte nicht. Ich habe so Angst. Schlimme Angst. Ich weine, weil ich Angst habe. 

Viele viele Tränen. Großes Bitten. 

Sie wiegte mich in ihren Armen. 

Habe darum gebeten, dass meine Mami die nächste Zeit mit in meinem Bett ist und mich in ihren Armen hält. Mich sie spüren lässt. 

Sie sagte, sie glaubt mir. Sie liebt mich. Sie ist immer für mich da. Jetzt kann sie wirklich für mich da sein. Voll und ganz, wenn ich das brauche und möchte. Damals konnte sie nicht. 

Mami, ich danke dir! Es ist so schön zu wissen und spüren zu können, du bist immer bei mir. Obwohl du dich schon vor langem auf Erden verabschiedet hast.

Wir können unsere verstorbenen Liebsten „im Himmel“ immer um Unterstützung bitten. Sie warten nur darauf, dass wir uns mir Ihnen verbinden. Da sind sie sowieso. Versuchen uns zu erreichen. Flüstern uns liebende Worte ins Ohr. Hauchen uns Küsschen zu, die wir in ganz ruhigen Momenten wie ein leichtes Kitzeln wahr nehmen können. Ein Geruch, der uns an sie erinnern möchte. Ein Herzstolpern, dass uns verbindet.

Schreibe einen Kommentar