VERTRAUEN

Vertraust du dir? Vertraust du deiner inneren Stimme, die dich leiten möchte? Der inneren Stimme, die verbunden ist mit deinem Höchsten Selbst .. deinem „ICH BIN“ ? Ist da ein Vertrauen gegenüber dem Universum .. dass es dich leitet?

Ich befinde mich, wie so viele, genau in diesem Prozess. Stelle mir immer wieder die Frage, wie sehr ich dem Leben wirklich vertraue. Kann ich mich voll und ganz fallen lassen? Wo halte ich noch fest? Wo brauche ich noch diesen vermeintlichen Halt? Immer wieder glaube ich „Nun vertraue ich blind“, dann kommt immer wieder ein Moment, der mir zeigt, dass ich das noch nicht voll und ganz tue.

Ja, ich habe wirklich Vieles los gelassen. Bewege mich inzwischen mit so viel weniger Gepäck. Das darf ich mir auch immer wieder bewusst machen! 

„Wow Andrea .. sei stolz auf dich! Geh weiter in deinem eigenen Tempo.“

Dies lässt sich eh nicht vergleichen. Es ist wie es ist. Nicht messbar.

Trotzdem bin ich gerade wieder bei dem Thema Vertrauen angekommen. Auf einer noch tieferen Ebene. 

Wie verbinde ich diese tiefe Ebene ins Irdische? Ich wandle gerne und in einer Leichtigkeit in diesen Tiefen meines Seins. Trotzdem ist es immer wieder wichtig, mir bewusst zu sein, dass ich nun mal auch ein Teil dieses irdischen Lebens auf Mutter Erde bin. Ich inkarnierte in diese besondere Zeit, um mich und alles um mich herum zu wandeln. So unfassbar spannend!

Nun .. ich habe meine abgespaltene Kindheit wieder gefunden. Bin darüber hinaus in alte Leben gewandert. Habe hier gewandelt, dort geliebt, getröstet, da drüben verziehen, mir selbst vergeben. Mit all diesen Themen lernte ich los zu lassen. Dieses „alte“ Leben, das ich ja irgendwie erst wieder gefunden, entdeckt habe. Ein Leben mit all dem Materiellen, Freundschaftlichen, Finanziellen, den Sehnsüchten, den Ängsten, dem Schmerz .. ja, auch das Leben mit meinen irdischen Nächsten .. meiner Familie. Es verblasst immer mehr. In einer tiefen dankbaren Liebe. So viel habe ich daraus gewonnen, wieder entdeckt. Es schöpft sich aus mir heraus. Fühlt sich so anders an. Mein göttliches Sein .. mein Weg zum „Ich Bin“. So Vieles, das ich vorher vermeintlich nicht kannte, begegnet mir seitdem auf meinem lichtvollen Weg der Selbsterkenntnis. Wundervoll. Lichtvoll. Magisch. 

Die Tage fragte ich mich, was darf als Nächstes los gelassen werden? Wo halte ich gerade noch am meisten fest? Was macht mir gerade noch irgendwie Angst? 

Ich möchte so gerne das Neue .. die Fülle .. das für mich noch Unbekannte annehmen können. Ich weiß genau, es steht dort auf meinem Weg. Ich kann es wahr nehmen. Aber meine Hände scheinen noch irgend etwas fest zu halten. Etwas, das mir nur scheinbar Sicherheit gibt. Etwas, das ich aber längst nicht mehr bin. Etwas, das ich für mich nicht mehr tragen möchte. 

Mal sehen, ob ich mutig genug bin, diesen nächsten Schritt voller Vertrauen .. zu gehen. 

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Bettina

    So schön geschrieben und so viele Impulse, über die wir alle nachdenken dürfen….mal mehr, mal weniger;)

  2. Andrea Vetter

    Liebsten Dank liebe Bettina 🙏🏻❤️

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