Wut muss nicht laut sein 

Wut kann sich leise .. unterschwellig .. ganz subtil zeigen. 

Unser Körper zeigt es uns. Oft ganz anders als erwartet. 

Heute hatte ich unsagbare Kopfschmerzen .. wusste nicht woher und ich wohin mit mir. Ja, z.Zt. herrschen wieder heftige Energien. Portaltage. Große Sonnen-Flares treffen auf die Erde. Aber das holt auch wieder hervor, was vergraben ist. Erhellt und verscheucht damit die dunklen Schatten in uns.

Also .. ich war heute lange am Wasser .. bin spazieren gegangen .. hab mit meinem Hund gespielt .. habe geatmet .. mich mit Mutter Erde verbunden. Dann habe ich geschlafen. Nichts hat was geholfen. Das Dröhnen und Kopfrauschen wollte nicht vergehen.

Ich sprach die Bitte aus „Liebe geistige Welt, zeigt mir bitte die Ursache. Was darf kanalisiert werden? Was treibt mir diese unfassbare Energie mit dem Schmerz und einem lauten Rauschen in den Kopf? Ist das Wut? Ich bin doch nicht wütend.“ 

Kurz darauf guckte ich ein ein 10 Sekunden kurzes YouTube Video. Eine Orang-Utan Mutter, die liebevoll ihr Baby stillt. Da brach ich in Tränen aus und verstand erst nicht. Dann kam es hoch. Es ist die Ungerechtigkeit den Tieren gegenüber. Ich wollte weinen und weinen. Darüber, was wir Menschen ihnen schon so lange antun. Ich musste schon auf eine harte Tour lernen, wie sich das Kollektiv der Tiere deshalb fühlt. Welchen Schmerz es durch uns erleiden muss. 

Aber ich kann die Welt nicht retten. Musste lernen, damit zu sein, ohne in diesen unsagbaren Schmerz einzutauchen. Inzwischen geht es so viel besser. Ich stürze nicht mehr in das Mitleid. Aber da ist ein so so großes Mitgefühl diesen wunderbaren und lichtvollen Geschöpfen gegenüber. 

Heute fühlte ich eine Wut. Eine Wut, die nicht laut war. Sich nicht gegen irgend jemand Bestimmten wendet. Eine Emotion, die in mir schon lange wartet, transformiert zu werden, um damit in Frieden gehen zu können .. 

Es ist die Wut darüber, wie ungerecht wir Menschen uns im Kollektiv gegenüber den Tieren verhalten. Ja, wir werden immer bewusster, aber ich wünsche mir von Herzen, dass wir im Kollektiv erkennen, dass Tiere keine niederen Wesen sind. Sie sind Geschöpfe des Universums. Wie wir. Wie unsere Kinder. Unsere Partner. Unsere Eltern. Unsere Freunde. 

Wie kann es sein, dass das so viele Menschen noch nicht erkennen können? Diese Frage stelle ich mir immer wieder. Und dieser Druck mit dieser Frage ist wichtig los gelassen zu werden. 

Ich wünsche mir mit dem Thema auch endlich Frieden im Herzen. Jetzt lenke ich diese Ich Emotion in meine HerzensKraft um. Transformiere sie. Das war so ein tiefer Schmerz. Wenn dieser Schmerz in Liebe umgewandelt wird, werde ich viel Kraft daraus schöpfen können. 

Das war mein heutiger Transformationstag. Ich bin ehrlicherweise erschöpft, aber auch glücklich darüber, dass sich wieder etwas Tiefes lösen und ich dies erkennen konnte. Etwas erkennen, das mich wieder ein Stückchen mehr heilen lassen wird. Mein Kopfschmerz war in dem Augenblick der Erkenntnis wie weg geblasen 🙏🏻 Danach wollte ich einfach nur tanzen.

Eine Wut muss nicht laut und donnernd sein. So mächtig sie ist, ist dies eine Emotion, die wir sehr gut weg gepackt haben. Sie muss uns auch nicht überfallen. Sie klopft durchaus auch sehr leise an. Vielleicht, weil sie weiß, dass sie großen Schaden anrichten kann. 

Die Wut hat mir heute gezeigt, dass auch sie ganz sensibel sein kann. Leise. Mitfühlend. Sich mit stillen und heißen Tränen zeigen kann.  

Ich finde, meine Wut gegen diese Ungerechtigkeit und ich haben das heute toll gemacht 💞 Danke, liebes Universum, für deine Impulse, um die ich gebeten und erkannt habe 🙏🏻 

Foto von Ishara Kasthuriarachchi von Pexels

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