Heuschnupfen oder Heilschnupfen?

Diese Frage hat mich diese Tage beschäftigt, denn mich hat eine Heuschnupfen-Attacke heimgesucht, wie schon Jahre nicht mehr. 

Was will mir mein Körper (auf)zeigen?

Blütenpollen symbolisieren die absolute Erblühung. Es ist das Erblühen im Frühling. Alles keimt auf, ersprießt, erblüht zu neuem Leben. Alles kommt in die volle Blüte und (Leucht)Kraft.

Warum reagieren wir dagegen allergisch? Habt ihr euch diese Frage mal gestellt?

Was möchte in uns erblühen? Wogegen wehren und sträuben wir uns? Stellen Grenzen auf? Was ist der Grund, dass wir nicht zulassen können, dass sich dieser Zauber zu uns gesellt?

Die Nase läuft – die Augen tränen. Es fließt Wasser. Wasser steht für Emotionen. Oft tief in uns vergraben und unterdrückt. Es staut sich auf.

Die Nase als Teil unseres Kopfes, die am weitesten vorne „steht“ – der Zukunft am Nahesten. Also steht sie auch für all die Ängste der Zukunft. Sie steht für das, was wir noch nicht eingeatmet – angenommen haben. 

Der Sauerstoff, den wir einatmen, ist feinstofflich. Dies steht auch für die Energien und Emotionen anderer im ätherischen Feld.

Der Frühling – die wundervolle Aufbruchszeit – wir wollen eigentlich durchstarten. Aber irgendetwas tief in uns hindert uns daran. Nein, nicht die anderen .. etwas in uns selbst. Wir sträuben uns gegen etwas.

Was sitzt so tief, dass wir dies sogar gegen die wunderschöne Natur wenden und uns dagegen so heftig wehren? Bis hin zum schwersten allergischen (entzündlichen) Asthma oder entzündlichen Bindehaut-Entzündungen. Entzündungen stehen immer für (weggesperrte) Wutanteile in uns selbst. 

Wie spannend – wir haben bewusst oder auch unbewusst etwas Wundervolles in unser Feld gezogen. Etwas, was von uns gelebt werden möchte. Haben es zu uns auf den Weg gerufen. Aber in uns ist trotzdem noch eine (unbewusste) Angst, dies Geschenk anzunehmen. 

Wenn wir uns dieser Angst öffnen, können wir unsere eigene emotionale Stauung auflösen. Und zwar indem wir ihr begegnen, sie annehmen, einatmen, über unser liebendes Herz tragen (transformieren) und über das Wurzel-Chakra in die Erde abgeben.

Also das, was wir in unser Feld gezogen haben, dürfen wir bewußt einatmen. Sonst bleibt das zwangsläufig in der Nase stecken und überlagert sich über die Zeit hinweg in vielen Schichten. Das Laufen der Nase will sich von dem reinigen, was sich dort angestaut hat.

Was möchten unsere Augen nicht sehen? Warum laufen sie über? Ist es so schlimm, dass es schon juckt und brennt?

Vor welchen Emotionen ängstigen wir uns. Sind es unsere eigenen oder die der anderen? Was hat dies mit uns selbst zu tun? Gibt es Menschen, die uns immer wieder (auf)fordern aus uns heraus zu treten? In unsere eigene Aufrichtigkeit? Begegnen uns eventuell immer wieder aggressive Menschen? Haben wir vor deren Wut und Aggressionen Angst oder gar vor unserer eigenen Wut, die wir deshalb zurückhalten? 

Gucken wir mal wieder auf das momentane kollektive Weltgeschehen .. 

Was macht das mit mir selbst? Was ist meine eigene Angst vor der Zukunft? Wo liegt sie begraben? Wie kann ich sie frei schaufeln und ihr die Freiheit schenken?

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