MachtGefälle

Wo befinden wir uns selbst auf der Spur des MachtGefälles?

Wir im Kollektiv erleben gerade sehr stark die Emotionen der wütenden ÜberMacht und der starren OhnMacht.

Es stehen sich also ÜberMacht und OhnMacht in der Polarität/Dualität genau gegenüber. Ein MachtGefälle. 

Dazwischen gibt es viele Abstufungen. Wir können selbst reflektieren, wo wir uns auf dieser Spanne der Dualität befinden. Am optimalsten für Körper, Geist und den Seelenfrieden: die liebende Neutralität, die aus dem Herzen herrührt. Unsere HerzensMacht. 

Kennst du diesen Gedanken .. das Gefühl „Ich hätte doch so gerne meinen Seelenfrieden“? In welcher Beziehung? Fühl mal genau hin. Wo keimt eine Wut auf? Vielleicht eine brennende Emotion, die du nicht benennen kannst und Tränen hervorholt? 

Genau da können wir ansetzen. Wo übermannt mich eine Wut, ein Zorn gegenüber einem Menschen, (m)einem Kind oder (Haus)Tier? Wann werde ich ungerecht, verletzend, bestimmend, damit übergriffig? Deute ich mit dem Zeigefinger auf Andere? Beobachte dich auch in deinem eigenen Tun in kleinen Gesten. Wo zeigt dein Zeigefinger hin, wenn du mit oder über jemanden sprichst? 

Ja! Werden wir einem anderen Wesen gegenüber ungerecht, sind wir in dem Moment übergriffig. Das muss nicht mal die körperliche Gewalt sein, eine verbale Gewalt gleicht ebenso einem Übergriff. Auf emotionaler und energetischer Ebene. Das schmerzt genauso wie eine körperliche Gewalt. 

Lasst das mal wirken! Wir kennen das alle! 

Wenn wir so gegen andere agieren oder reagieren, ist das nicht nur eine Gewalt und MachtMissbrauch anderen gegenüber, sondern auch in erster Linie uns selbst. Denn da wütet etwas in uns, das wir ins Außen tragen. 

Nie vergessen: Innen wie Außen! Außen wie Innen! 

Nach Außen hin und meist erstmal unseren Lieben gegenüber, weil wir es in uns selbst nicht wahr nehmen .. können oder auch wollen. 

Eine Wut, ein Zorn, vllt sogar Hass jemandem gegenüber? Da heißt es anzusetzen .. bei uns selbst. 

Im Gegenzug dieses MachtMissbrauchs steht die absolute Hinnahme  .. die OhnMacht. Der Ursprung ist der gleiche!

Es beginnt in unserer Kindheit. Wir erfahren wohl alle eine OhnMacht. Denn wie sollen wir uns gegen unsere Eltern und Lehrer wehren, wenn sie nicht erkennen (wollen), dass sie unsere Bedürfnisse nicht erkennen und danach handeln? Es muss nicht der körperliche und offensichtliche MachtMissbrauch sein. Nicht der emotionale Missbrauch, der schon allein durch unsere Gedanken geschieht und den emotionalen Körper schmerzt. Es ist auch die Unwissenheit, das fehlende Mitgefühl .. die fehlende Empathie unserer Kinder gegenüber. 

Das klingt wirklich erstmal hart. Aber so ist es! Und hier liegt das Übel begraben, warum wir im Erwachsenenalter so extrem auf der Spur des MachtGefälles wandeln. Vielleicht sogar völlig aus der Spur ins absolute Ungleichgewicht geraten sind und umherstraucheln. 

Dieses Übel in uns gärt im Darm vor sich hin. Bläht sich auf .. das Thema möchte gesehen werden. Es lässt uns sauer aufstoßen .. „Auf wen oder was sind wir sauer?“ Durchfälle zeigen: es möchte was los gelassen werden. Die Leber schickt ihren Schmerz und ihre lautlose Wut in unseren Kopf, der dann hämmert und bohrt. Das Herz stolpert vor sich hin .. kann sich irgendwann gar nicht mehr beruhigen .. schwillt regelrecht vor Hass an und bildet einen Knoten im Hals. Den schafft dann die Schilddrüse auch nicht mehr zu lösen. Verkümmert dabei. Die verärgerte Nase ist voll und verstopft. Ein gequälter Husten will deutlich machen „Es reicht mir“. Die Haut reagiert, weil sie sich schützen möchte, aber auch wehren. So viele entzündete 🔥 Wutanteile legen Gelenke unseres Körperskeletts lahm. Lassen unser Organsystem erkranken und wirbeln alles durcheinander. 

Hier heißt es „in die Balance – in unsere Mitte“ zu kommen, damit „abfließen“ kann und Blockaden gelöst werden können 🧘‍♀️ 

In die innere Balance und neutrale HerzensZentrierung kommen 💗.. damit ist nicht die Gefühlskälte gemeint. Denn das ist die absolute Abspaltung unserer Gefühle. Auch nicht in die volle Emotionalität. Damit überschüttet es uns .. wir könnten in unseren Emotionen regelrecht ertrinken. Im Herzen sollten wir ankommen, damit wir uns selbst erstmal neutral, beobachtend und nicht bewertend gegenüber treten können. Liebend. Tragend. Beschützend. Nährend. Wir ziehen uns zu uns selbst zurück.

Im schlimmsten Fall geraten Menschen im absoluten Ungleichgewicht an politische Spitzen, führende Ämter .. Führungspositionen. Weil sie da die größte Macht ausüben können. Geboren aus der OhnMacht der Kindheit. Erfahren durch Eltern, Vorgesetzte, auch Erziehungsberechtigte, wie in Kindergärten und Schulen. 

Da beginnt dann im nächsten, wirklich großen Schritt, der Krieg an der Menschheit. Dieser findet aber natürlich auch auf „kleinerer Ebene“ im Familiensystem statt .. in Schulen .. Kindergärten .. Arbeitsstellen. 

Der Ursprung liegt in uns selbst begraben. Da beginnt der Krieg, der nach Außen getragen wird. Gegenüber unseren Liebsten, den Kindern, den Eltern, den Partnern , den Freunden, den Nachbarn, den Mitarbeitern/Angestellten, dem Menschen auf der Straße. Nicht zu vergessen, auch der MachtMissbrauch der Natur und den Tieren gegenüber!

Die OhnMacht hat uns erstarren lassen. Wir nehmen alles hin. Bewegen uns nicht mehr. 

Auf der anderen Seite der Dualität, die dann die Gelegenheit bekommt ihre ÜberMacht zu missbrauchen. Im Kleinen, wie im Großen! Also .. raus aus der OhnMacht und keine Angriffsfläche schaffen. 

Nicht die OhnMacht ist als „besser“ zu werten als die „ÜberMacht“ .. beides hat den gleichen Ursprung und gibt dem Gegenüber in der Dualität erst ihre Kraft. Hier erkennen wir das Resonanzgesetz .. was ziehen wir selbst auf der Wippe des MachtGefälles an? Wie können wir selbst ein Gleichgewicht schaffen?

Wie wir sehen, geht es um Macht. Die ist erstmal neutral zu sehen. 

Uns selbst gegenüber wurde in frühen Jahren ein Missbrauch ausgeübt. Natürlich bringt uns das als Kind in die Wut! Natürlich macht das ein Kind wütend! Nur wohin damit als als Kind? Durften wir unseren Eltern gegenüber Wut zeigen? Haben sie uns gezeigt was das ist und wie wir damit umgehen können? Als Baby? Außer weinen und schreien bleibt nur das Abspalten. Dissoziieren. Nur so können wir das in diesem frühen Alter irgendwie überleben. 

Da sitzt dieses Wort „Macht“ begraben. Das zur „ÜberMacht“ oder „OhnMacht“ wird. 

Also, das geschieht im Großen .. im Kollektiv auf der Erde. Ganze Nationen und Ländern leben noch in der Starre der OhnMacht einzelner wütenden und hasserfüllten Machthabern der Politik und ÜberMacht gegenüber. 

Im Kleinen liegt es bei jedem einzelnen verschüttet .. im eigenen Umfeld. Das schafft dann die OhnMacht im Großen des Kollektivs. Ja, wir selbst sind dieser Anteil der globalen Kriege! Und ja, wir alle können unseren Teil dazu leisten, Frieden in der Welt zu schaffen 🕊 den wir uns ja alle so sehr wünschen. 

Wir schimpfen über die Weltpolitik .. über die im eigenen Land. Urteilen über die Pharma-Lobby und unsere Arbeitgeber. Wissen alles besser, über das, was so in der Welt geschieht. Schaffen es aber nicht, vor unserer eigenen Haustüre zu kehren. In uns selbst einzutauchen. 

Wie sollen wir da den Frieden spüren können? Es ist so wichtig bei uns selbst beginnen. Und da könnte jeder für sich ganz ehrlich und selbstkritisch die Frage stellen: 

Wo stehe ich selbst auf der dualen Spur des MachtGefälles? Moment für Moment.

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