Ja – wer bin ich – oder was bin ich?

Eine Frage, die wir uns alle in einer wirklich ruhigen Minute selbst stellen sollten.

Da wird bei vielen wahrscheinlich eine Vita stehen wie:

Ich bin am 31.5.71 geboren und somit gerade 51 Jahre alt. In der Blüte meines Lebens sozusagen 🙂 Mit 21 habe ich geheiratet und habe mich 1,5 Jahre später wieder scheiden lassen. Kinder habe ich keine, aber das ist voll ok. Dafür aber eine tolle 5-jährige Bichon Frise Hündin namens Timba, die mich mutig durchs Leben begleitet. Ich lebe in dieser Zeit als Single in Landsberg am Lech.

Wir erzählen dann gerne über unsere Hobbys, unsere Ausbildungen, Zertifikate und Weiterbildungen. Zeigen vielleicht gerne unseren materiellen Reichtum oder klagen über unsere Armut .. im Innerlichen, wie auch äußeren Materiellen. Glauben, dass wir vorweisen müssen, was wir schon alles gestemmt haben. Was wir Tolles geleistet haben. Manch einer beschreibt, wie krank er ist (was eine große Chance ist, denn unser Körper möchte uns auf so einiges hinweisen).

Das alles völlig wertfrei! Denn auch ich kenne all das und hätte vor ca. 3 Jahren nichts anderes schreiben können.

Dann hat mich ein Schicksalsschlag, ein Re-Trauma, in ein echt dunkles Loch gerissen. Dadurch war wirklich nichts mehr wie noch einen Moment davor. Habe mich auf eine Reise gemacht .. zu mir selbst. Auf diesem Weg bin ich noch immer. Diese InnerReise ist wirklich das Spannendste und Intensivste, was ich mir niemals vorstellen oder erträumen hätte können.

Dabei habe ich die Chance ergriffen, meine tiefen seelischen Wunden wahr zu nehmen, sie zu heilen, dadurch zu wachsen und meinem wahren Selbst immer näher zu kommen. Ich habe einen wirklichen Glauben gefunden. Einen Glauben, der mir Vertrauen schenkt, dass es immer weiter geht. Alles ständig im Fluß ist. Ich niemals alleine bin, denn ich werde beschützt, geführt, genährt. Dafür muss ich nicht mal was tun. „Nur“ annehmen lernen. Dabei lernen durfte was es heißt, wirklich zentriert zu sein – verbunden mit Mutter Erde und Vater Kosmos. Schmecke die volle irdische Dualität .. das Licht wie auch das Dunkel. Spüre nun in meiner Grenzenlosigkeit, wie ich mit Allen und Allem verbunden bin. Ich selbst ein göttlicher Funke bin, der nichts anders möchte, als zu strahlen. Ich berühre meine Innerstes, lerne dabei mich lieben zu lernen, mein SeelenLicht erstrahlen zu lassen. Ein Licht, das pure Liebe ist und überall hin erleuchten möchte und Herzen berühren .. bis hinaus in alle Universen.

Diese Seite entsteht nun, keimt auf, möchte wachsen, erblühen und sich sicher auch wieder verändern. Aber ich gehe damit mutig einen Schritt hinaus. Möchte erzählen über meinen Weg, meine Wandlung und Transformation. Die letzte Zeit war ich im Rückzug .. wie man so schön sagt. Ein wirkliches Geschenk, denn ich konnte mich so um mich selbst kümmern, mich lieb haben, mich selbst im Innersten berühren lernen, ich habe unfassbar viel gelernt, habe los gelassen, Neues angenommen. Konnte viele seelische Wunden wahr nehmen, wirklich fühlen, mich selbst trösten und in meinen eigenen Armen wiegen. Dann erkennen, dass ich all dieses Erlebte, diese Emotionen, der Schmerz und die Ängste, die sich zeig(t)en, NICHT BIN.

Wer oder was bin ich nun?

Ein göttlicher Funke. Ich bin Alles und Nichts. Es kommt und geht. In ständiger Bewegung. Das war es, was ich lernen durfte und noch immer darf. Damit mit mir in Frieden sein.

Wir selbst halten an allem fest .. und wir dürfen lernen, warum das so ist und wie es sich anfühlt, sich von Altlasten zu befreien. So läuft es sich auf unserem SeelenWeg viel leichter. Dabei immer (wieder) mit dem Blick nach vorne.